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Guten Abend allerseits! Weil beim Sommertreffen traditionell die Wochenenden auf Grund der meist etwas angespannten Verkehrssituation auf der Alb dem Spaßfliegen gewidmet sind, wird es hier an den Wochenenden jeweils nur verkürzte Blog-Einträge geben, weil tagsüber wenig Berichtenswertes geschieht.

Morgens jedoch findet bei passendem Wetter nach wie vor der normale Messbetrieb statt, inklusive Sondermessprojekte. Das bedeutet, dass die Wochenenden leider nicht als Ruhetag genutzt werden können, weil trotzdem frühzeitig aufgestanden werden muss. So waren auch heute wieder Mr. Bean und Kurbel in der DG und der SB 14 unterwegs, allerdings aus Wettergründen nur zu zwei statt drei Flügen. Bisher scheinen sich folgende Aussagen herauszukristallisieren (vor endgültiger Fahrtkalibrierung, somit wenig aussagekräftig):

  1. Die von Kai auf Langsamflug optimierten Winglets wirken und erreichen die prognostizierten Leistungen.
  2. Trotz Betrieb des Blasturbulators konnte die Leistung des Flugzeugs scheinbar nicht wirklich gesteigert werden.

Aus diesem Grund werden die nächsten Messflüge sich auf den zweiten Punkt konzentrieren. So wird die SB 14 zunächst mit zugeklebten Blasturbulatoren fliegen, im zweiten Messflug werden auch die dazugehörigen Stauröhrchen abmontiert. Durch Vergleich mit der mittlerweile gut vermessenen Referenzkonfiguration verspricht dies Aufschluss über die Wirksamkeit des Turbulators und den exakten Widerstand der Stauröhrchen zu geben. Möglicherweise können optimierte Lufteinlässe oder ein passendes Zackenband signifikant bessere Ergebnisse erzeugen.

Neben der Flugleistungsvermessung war auch die AK 8 heute morgen wieder über der Alb unterwegs. Die Mission war, ein weiteres Anstrichbild im moderaten Schnellflug zu erfliegen, um die XFoil-Ergebnisse endgültig validieren zu können. Leider vermieste eine zu schlecht vermischte Farbe den Erfolg dieses Fluges, weil die ungelösten Farbpartikel gut sichtbare Turbulenzkeile erzeugten und somit die gesuchte laminare Ablöseblase zuverlässig zerstörten. Hier bedarf es eines zweiten Versuchs. Bilder gibt es, sobald Tüte damit herausrückt.

Ansonsten war auch Gummi wieder mit der „heiligen“ DG-300/17 unterwegs, um erneut das merkwürdige Verhalten des Kabineninnendrucks zu validieren, diesmal mit veränderter Druckentnahme-Position, um Einflüsse eines ggf. vorhandenen Staudrucks ausschließen zu können. Weitere, ursprünglich für abends geplante Sondermessprojekte wie Anstrichbilder an der SB 14 und Wollfaden-Versuche an der DG-300/17 wurden wegen der intensiven thermischen Konvektion und dem entsprechenden Verkehrsaufkommen verschoben.

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