Schlagwörter

, , ,

Dank der vorherigen Nachtschicht war der eGenius am Montag bereit für die Flugleistungsvermessung, geflogen von Kurbel und Len und geschleppt vom „Schlacro“ mit Pünktchen. Begleitet wurde der eGenius von Inge in der DG, der wegen der schlechteren Steigleistung und dem begrenzten Schleppkontingent nicht von der VE, sondern von einem lokalen Schleppflugzeug geschleppt wurde. Dank geschickter Koordination konnten die Geschwindigkeitskonflikte des schnell schleppenden Schlacros mit der eher langsamen DR-400 vermieden werden, so dass die fast 300 Pferdchen unter der Schlacro-Haube die über 900 kg Abflugmasse des eGenius punktgenau neben der vollgetankten DG absetzen konnten.

Der Schlacro (von manchem Münchener übrigens liebevoll „Fuel-to-Noise-Converter“ genannt) mit dem eGenius

Der eGenius ohne Propeller

Leider verlief der Messbetrieb nicht ganz reibungslos, weil der eGenius während des zweiten von drei Schlepps Probleme mit dem Einfahren des Fahrwerks hatte. Nach einer guten Stunde Bastelei konnte jedoch zum dritten, erfolgreichen Schlepp gestartet werden.

Die improvisierte Aufbockvorrichtung für die Feldreparatur des eGenius-Fahrwerks

Zwischendrin war der „Schlacro“ auch für zwei Rockefeller-Schlepps der B13 zwecks Kalibrierung des Statiksystems zuständig. Zu diesem Zweck war das Flugzeug vorher mit der DLR-eigenen Ausrüstung (einer Schlepp- und einer Kiel’schen Sonde sowie einem Referenzfahrtmesser) versehen worden. Zunächst starteten Philip und Google zu einem ersten Flug und konnten mit einer Kalibrierung aller positiven Wölbklappenstellungen zurückkehren. Der zweite Flug sollte der Kalibrierung der WK0 dienen, war aber wenig erfolgreich, auch weil Philip leichte Probleme bei der Beurteilung der Ausklinkhöhe hatte, was auch direkt geahndet wurde.

Die Sonden für die Kalibrierung des Einbaufehlers der Statikdruckabnahmen der B13

Eindrücke der B13 während des Schlepps: links der Original-Fahrtmesser, in der Mitte der Referenzfahrtmesser

Natürlich wurde auch wieder fleißig gezachert. Zunächst konnten die zahlreichen Neuankömmlinge aber die theoretische Zachereinweisung genießen, ehe sie dann am frühen Nachmittag mit Twin und Janus Praxis-Luft schnuppern durften.

Advertisements