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Dank der noch immer kräftigen Hochdruckbrücke konnte auch am Dienstag Flugleistungsvermessung durchgeführt werden, wenn auch wegen zunehmender Feuchte mit grenzwertigen Bedingungen.

Die relativ niedrigen Wolken versperrten den Blick auf die aufgehende Sonne

Als Crew waren wiederum Inge in der DG-300/17 und Kurbel und Len im eGenius eingeteilt. Trotz gestriger, notdürftiger Reparatur zickte das elektrisch betriebene eGenius-Fahrwerk heute erneut, spielte aber letztlich mit. Dennoch konnte nicht das gesamte, geplante Messprogramm erflogen werden, weil der Messverband beim zweiten Flug auf Grund einer zwischenzeitlich eingezogenen Wolkenschicht nicht höher als FL80 geschleppt werden konnte. Trotz der Hebungsvorgänge blieb die Luft jedoch dankenswerterweise relativ turbulenzarm.

Der Messverband konnte die recht ruhige Luft gut nutzen

Neben dem Messverband nutzten auch gleich zwei Sondermessprojekte die ruhige Luft. So erflog die AK 8 am Morgen ein weiteres Anstrichbild, diesmal mit aufgeklebten Zackenband-Turbulatoren bei verschiedenen Profiltiefen. Hier machten die Turbulatorbänder, die zudem mit geringer spannweitiger Ausdehnung und Abstand geklebt wurden, die Interpretation schwierig, insbesondere durch Randwirbeleffekte. Es scheint jedoch so zu sein, dass die XFoil-Ergebnisse (und die bisherige Turbulatorposition) sehr gut waren…

Das Anstrichbild der AK 8. Mittig ist der unschöne und zudem bei der Landung verlaufene 3D-Wirbel zu erkennen, insbesondere das rechte Zackenband zeigt jedoch in der Detailansicht schöne Strukturen.

Hier zum Vergleich ein Anstrichbild der gleichen Konfiguration ohne Turbulator (Strömung von unten). Die Farbansammlung entsteht durch die laminare Ablöseblase.

Die Berliner konnten heute endlich die Früchte ihrer langwierigen Bodenarbeit während der letzten Woche ernten. Philip beendete frühmorgens zusammen mit Kai die Fahrtfehlerkalibrierung. Im Anschluss wurde das Equipment wieder ausgebaut, später am Tag wurden dann weitere Punkte für die Flugerprobung erflogen. So nahmen auch Baldu und Ingo (beide vom LBA) wechselseitig auf dem rechten Sitz Platz, um einzelne Punkte nachfliegen zu können (und ein wenig Spaß zu haben, wie abends beim Käschtle-Gericht süffisant festgestellt wurde). So wurden u.a. die Langsamflugeigenschaften und die Überziehgeschwindigkeiten erprobt.

Die B13 im Schlepp, hier der Blick auf den I-Pilz. Man beachte die Instrumente (Schlacro halt) und den eleganten Kühlluftauslass des bordeigenen Kernfusionsreaktors unten links.

Kai in der B13 während des Schlepps zur Fahrtfehlerkalibrierung. Er schläft mitnichten, sondern fliegt gerade.

Philip und Baldu in der B13.

Philip mit Ingo in der B13. Für Ingo gilt der Beweis des Spaßes hiermit als erbracht.

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