Die Nachwirkungen einer in der Nacht durchgezogenen Front machten produktives Fliegen schwer, zumal morgens auch noch einiges an Niederschlag fiel. Hinzu kam, dass der eigentlich vorgesehene, vierte und letzte Messtag mit dem eGenius, der heute hätte stattfinden sollen, wegen endgültiger Untüchtigkeit des zickigen Fahrwerksrelais des eGenius abgesagt werden musste. Beides machte eine Flugleistungsvermessung von vornherein unmöglich, weshalb auch die Wetterbeobachter sich einen Ruhetag gönnen konnten.

Der Regen ließ erst gegen Mittag nach und hinterließ eine labile, feuchte und ziemlich ruppige Luft mit tief hängenden Wolken. Erst gegen Nachmittag wurde das Wetter hinreichend gut, um sich nicht mehr im Bereich der Sichtflug-Minima zu bewegen. Ein Aufrüsten der Zacher-Flugzeuge lohnte sich zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr. Somit wagte sich am heutigen Tag nur Inge zu einem Flug mit der vollgetankten DG-300/17 über die relativ dichte Wolkendecke. Zweck war die erneute Messung des Kabineninnendrucks und die Beobachtung von aufgeklebten Wollfäden bei bisher nicht untersuchten Flugzuständen, eben u.a. mit geänderter Flächenbelastung.

Falk und Mr. Bean kümmerten sich indes um die Umrüstung der Messanlage in die gestern überführte HpH 304.

 

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