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Auch heute war wieder Leistungsvermessung des eGenius angesagt, wie gehabt mit Inge (DG-300/17) und Kurbel sowie Len (eGenius). Es ging dabei im Wesentlichen um

  1. die möglichst genaue Dokumentation der Konfiguration ohne Propeller, also das gezielte Schließen von weißen Lücken in den Polaren („Reste messen“) und
  2. die Verbesserung der Gleitleistungen bei abgeklebten, zuvor offen vermessenen Kühlluft-Einlässen.

Beides gelang auch größtenteils, obwohl das Wetter auf Grund einer aufziehenden Front noch deutlich feuchter war als gestern. Folgerichtig musste der dritte Messflug nach etwa zwei Drittel der abgeflogenen Höhe wegen Nieselregens abgebrochen werden. Als Entschädigung konnte das Wetter aber wunderschöne Impressionen während des sonst eher drögen F-Schlepps bieten.

Andere Messflüge fanden neben der Leistungsvermessung heute nicht statt. Dies lag einerseits an den noch nicht abgeschlossenen Vorbereitungen der üblichen Verdächtigen AK 8, B13 und SB 14, andererseits aber auch an den Anstrengungen, die Rekord-verdächtige acht Messtage in Folge bei zu Beginn relativ dünner Personaldecke mit sich brachten. Dennoch erklärten sich Kai und eine kleine Truppe Freiwilliger zum frühen Aufstehen bereit, um mit der SB 14 zu einem von einem Modellbauer initiierten Fotoflug (neben dessen Modell) zu starten. Obwohl sicherlich durchaus einen Versuch wert, gab es für diese Aktion ein eher verhaltenes Echo, weil die Koordination von Groß- und Kleinsegler doch nicht soooo einfach war (Claas: „You don’t say, Captain Obvious!“).

Gezachert wurde (nach dem Aufklaren des Himmels) auch wieder fleißig. Dafür standen drei Doppelsitzer für die Einweisungen zur Verfügung (Janus Ce, Twin III und die neu angekommene Münchener DG-1000), für die weitere Beschäftigung standen der Ventus 2, die ASW 28-18 und die Stuttgarter fs 33 zur Wahl, die auch gut genutzt wurden.

Am frühen Abend (nach dem Ende des Zacherbetriebs) wurden dann noch einmal zwei Rockefeller-Schlepps auf FL 95 fällig. Zweck des Ganzen war, zwei neue Vergleichsflug-Piloten auszubilden. Mr. Bean, der bisher als Referenz-Pilot in der DG-300/17 Richtung und Geschwindigkeit des Messverbandes bestimmte, wird künftig wohl vornehmlich als Vergleichs-Pilot tätig sein und somit die Aufgabe haben, der DG-300/17 möglichst präzise hinterherzufliegen. Um die entstehende Lücke zu schließen, wurde Philip auf der DG-300/17 eingewiesen. Um die neuen Perspektiven kennenzulernen und die Verfahren zu üben, wurde die Leistungsvermessung zunächst mit zwei Doppelsitzern simuliert, mit Struppi als Referenzflug-Einweiser für Philip und Kurbel als Vergleichsflug-Einweiser mit Mr. Bean.

Etwa zeitgleich landete dann noch die HpH 304 in Aalen, die Axel Reich von der FG Freudenstadt uns zwecks Leistungsvermessung zur Verfügung gestellt hat und die im F-Schlepp überführt wurde.

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