Schlagwörter

, , , , , , , , , ,

Am frühen Morgen wurde wie üblich geweckt – Messwetter. Mr. Bean in der DG-300/17 und Kurbel in der LAK 17 FES wurden kurz nach Sonnenaufgang zum ersten Schlepp gen Himmel gezogen. Leider wurde das Ganze etwas verzögert, weil wegen eines platten Reifens die VE nicht verwendet werden konnte und damit kurzfristig ein zusätzliches Schleppflugzeug organisiert werden musste. Der lange Weg nach oben wurde dann mit viel Knipserei aus fast allen Flugzeugen verbracht. Weitere Schlepps ohne den Faltpropeller folgten; Ziel dieser Vermessung ist es, den durch den Faltpropeller erzeugten Zusatzwiderstand genau quantifizieren zu können.

Währenddessen wurden am Boden diverse Sondermessprojekte durchgezogen:

So kümmerten sich Hacke und Tim um das Erfliegen des Neutralpunktes des Twin III jeweils mit und ohne die dafür erhältlichen Entenflügel. Diese Flügelchen erzeugen vorne einen Zusatzauftrieb, der den Neutralpunkt des Flugzeugs nach vorne verlagert und das Flugzeug trudelwilliger macht. Es galt nun, den genauen Betrag der Neutralpunkt-Verschiebung zu messen.

Die B13 startete währenddessen zweimal mit Inge und Philip zur Messung der Bremsklappen-Wirksamkeit im Höhenstufenverfahren. Da diese sehr wahrscheinlich nicht ausreicht, um die geforderte Maximal-Gleitzahl von 7 in Landekonfiguration zu erfliegen, wurde versucht, mit auf die Klappenbleche genieteten L-Profilen die Durchströmung zwischen den Blechen zu reduzieren und somit den Widerstand zu vergrößern. Der Effekt scheint allerdings im Rahmen der Messgenauigkeit zu liegen.

Auch die Karlsruher waren mit ihrer DG 1000 Jet unterwegs. Näheres dazu in Kürze.

Zum Zachern standen dann die DG 1000, der Janus, die ASW 27, die ASW 28-18, der Salto sowie der Ventus 2ax zur Verfügung, die auch allesamt kräftig genutzt wurden.

Advertisements