Endlich hieß es wieder: „Aufstehen, Messwetter!“
Der Quintus durfte gegen die Heilige antreten. Dabei ging es um die
Messung bei höheren Geschwindigkeiten, um herauszufinden, welche
Klappenstellung die passende sei und welche Position die richtige
für das Zackenand wäre. Letzteres wurde mit Anstrichbildern
untersucht und von Radio Idaflieg im Funk tatkräftig unterstützt.

Messbetrieb! Heilige vor Quintus

Messbetrieb! Heilige vor Quintus

So soll es sein!

So soll es sein!

Die Stemme S6 brach kurz nach der Landung des Messverbandes auf, um
im Höhenstufenverfahren die Leistung zu vermessen.
Kurz darauf wurde aufgrund der heranrückenden Front abgebrochen und
die Flieger wieder Richtung Halle geschoben.
Es passte wie die Faust aufs Auge und kurz bevor die ersten
Regentropfen fielen, schoben sich die Halletore zu und nur die S6
war noch unterwegs.

Regen und S6

Regen und S6

Dann kam Regen. Viel Regen. Und später nochmehr Regen. Der Tag
wurde direkt nach dem Frühstück neutraisiert. Ein Fachvortrag von
Kai über Sinn und Unsinn von Winglets basierend auf seiner
Erfahrung mit dem Entwurf und Bau der Wingletreihe der SB 14 wurde
für 11:30 angesetzt.

Regen, der  Wortart: Substantiv, maskulin Häufigkeit: 3 von 5

Re|gen, der; Wortart: Substantiv, maskulin; Häufigkeit: 3 von 5 [Duden]

Zwischendrin wollte Jan (B) es doch noch einmal genau wissen und erwischte mit der S6 beim Rollen einen kräftigen Schauer. Nach dem Rückweg zu Fuß war er vermindert trocken.

image2

Jan und Pünktchen nach Öko-Dusche

So konnte der Tag für allerlei Auswertung, Organisatorisches und
Vorbereitungen für die nächsten Projekte genutzt werden.
So wurde die AK-8 umfangreich in verschiedenen Schwerpunktlagen mit
verschiedenen Piloten vermessen, um für die Neutralpunktsbestimmung
vorbereitet zu sein. Aber nicht nur die AK-8 wurde genauestens
zerwogen.

Mani (Ka) bei der Schwerpunktsbestimmung

Mani (Ka) bei der Schwerpunktsbestimmung

Die LS1-f aus Berlin wurde aufgerüstet und die Elektronik konnte
fertiggestellt werden. An der LS1 soll eine Thermik-Such-Hilfe
überprüft bzw. optimiert werden. Über verschiedene Sensoren in den
eigens dafür angefertigten Winglets soll dem Piloten ein Signal
gegeben werden,2 in welche Richtung er in die Thermik einkreisen
soll.

LS1-f mit Winglet

LS1-f mit Winglet

Winglet mit Sensor

Winglet mit Sensor

Der DLR Bus (sprich: DL AIR Bus) konnte endlich wieder von der
Werkstatt geholt werden, dafür meldete sich dann die „VE“ auf ein
zwei Tage in die Werft zur 200-stündigen ab.

Zwei prominente Gäste konnten begrüßt werden. Fritz Kießling
(Spezialist auf dem Gebiet der Flatterei) und Willi aus Dresden
verstärkten unsere Reihen. Fritz hielt nach dem Abendbrot den
ersten Teil eines ebenso umfangreichen wie interessanten Vortrages
zum Thema Flattern.

Ein Wetterfenster gegen Ende des Tages konnte noch für eine
Einweisung auf der JOB genutzt werden, welche von Schorsch (DLR)
inzwischen liebevoll Me-109 genannt wird.

Etwas spät, aber schließlich doch haben wir speziell für unsere holländischen Fliegerkameraden unsere Flieger „getagt“.

LS mit Zusatz

LS mit Zusatz

Delta India November mit Zusatz

Delta India November mit Zusatz

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