Das Wetter war wieder sehr durchwachsen. Es war mit Sonne, Regenschauer, Wind und Regenbogen (fast) alles vertreten. Normaler Flugbetrieb und Zacherbetrieb wäre bei diesem Wetter unangenehm, da es sich nie wirklich lohnt aufzubauen. Für die Sondermessprojekte reichen kurze Wetterfenster und so rüsten die Teams ihre Flugzeuge in der Halle mit Elektronik, Fäden und Farbe aus um in einem Abschnitt ohne Regen einen kurzen Flug machen zu können.

Passendes Aufrüstwetter (Bild: FVA)

Passendes Aufrüstwetter (Bild: FVA)

Blumenkohl-Wetter (Bild: Willi)

Blumenkohl-Wetter (Bild: Willi)

Wirkungsvoll wurde heute Morgen durch ein aufwendiges Frühstück mit gebratenen Würstchen und Spiegel- und Rühreiern die Laune der Mannschaft gehoben.

Neben vielen Sondermessprojekten konnten wir auch andere wichtige Projekte abschließen. So hat der Flugplatz Aalen-Elchingen jetzt wieder eine befestigte Feuerstelle.

Action auf dem Vorfeld bei fraglichem Wetter (Bild: Troschel)

Action auf dem Vorfeld bei fraglichem Wetter (Bild: Troschel)

Action auf dem Vorfeld bei schönem Wetter kurz danach in anderer Richtung (Bild: Troschel)

Action auf dem Vorfeld bei schönem Wetter kurz danach in anderer Richtung (Bild: Troschel)

Weitere Flüge mit dem Twin I lieferten sinnvolle Ergebnisse, trotz der Probleme mit dem Messrechner. Die Position einer Druckbohrung für die Überziehwarnung konnte ermittelt werden. Der bestehende Messaufbau wurde durch eine Skala und einen weiteren Faden auf der Haube ergänzt. Somit ist es nun auch möglich die Empfindlichkeit des Haubenfadens zu ermitteln.

Twin I mit Messaufbau in seiner ganzen Schönheit (Bild: Willi)

Twin I mit Messaufbau in seiner ganzen Schönheit (Bild: Willi)

Skala und Seitenfaden für die UNtersuchung der Empfindlichkeit des Wollfadens (Bild: Willi)

Skala und Seitenfaden für die UNtersuchung der Empfindlichkeit des Wollfadens (Bild: Willi)

Bevor der Fox wieder an seinen Besitzer zurückgegeben werden muss konnten die Münchner im Sack- und Messerflug Daten für die Rumpfauslegung ihres neuen Projektes sammeln. 

Martin Humpti mit Regine (München) und Peggy (München) (Bild: München)

Martin Humpti mit Regine (München) und Peggy (München) (Bild: München)

Die SB 14 wurde auf der Rumpfunterseite hinter dem Fahrwerk mit Wollfäden ausgestattet. Untersucht werden soll, ob die Strömung der Kontur der starken Einschnürung folgen kann.

Die Wollfäden auf der Rumpfunterseite der SB-14 (Bild: Kai)

Die Wollfäden auf der Rumpfunterseite der SB-14 (Bild: Kai)

Weiterhin wird überprüft, ob mit neuen Werkzeugen der Auswertung der Photogrametrie, zu einer Renaissance verholfen werden kann. Dazu werden zunächst Rechenroutinen geschrieben, die später an vorhandenen Bildern Überprüft werden sollen.

Um einen schweren Piloten zu simulieren, ist viel Blei beschwert mit der Pilotin ChiMaLa (Karlsruhe) in der AK-8 abgehoben. Mithilfe eines verkürzten Zacherprotokolls wurden so die Flugeigenschaften insbesondere im Kurvenflug untersucht. Außerdem wurde der Schleifsporn fertiggestellt. Dieser ist zum Austausch mit dem Spornrad vorgesehen um durch die Anbringung von Zusatzgewichten hintere Schwerpunktlagen zu realisieren.

AK-8 mit verbleiter Pilotin (Bild: Mr. Bean)

AK-8 mit verbleiter Pilotin (Bild: Mr. Bean)

Der Aufbau der Berliner Messanlage wurde fertiggestellt und die Einrüstung des Twin III kann beginnen. Es traten zwar noch Probleme mit dem GPS auf, aber Pong läuft zuverlässig.

 Der Messtechnik für die D-39b wurden weitere Komponenten hinzugefügt und programmiert. Parallel dazu fanden wieder Flüge statt, bei denen qualitativ die Längsstabilität und die Motorkühlung untersucht wurden. Bei ersterem geht es um den Nachweis nach JAR (Joint Airworthiness Requirements), der einenpositiven Gradient der Steuerkraft fordert. D.h. bei ausgetrimmter Fahrt soll eine größere Abweichung der Fahrt auch eine größere Knüppelkraft verursachen. 

D-39b mit Jan (Berlin) und Blaumann (AH Darmstadt) daneben (Bild: Willi)

D-39b mit Jan (Berlin) und Blaumann (AH Darmstadt) daneben (Bild: Willi)

Der Motorkasten der ASW 28 der Gruppe Aachen wurde für das Klapptriebwerkprojekt FVA 29 untersucht. Am Motorkasten wurde eine Wirbelanalyse durchgeführt. Dazu wurde mit offenem Motorkasten geflogen und der Innenraum mit Wollfäden beklebt, welche während des Fluges gefilmt wurden. Dabei wurde durch nach vorne ausgelenkte Fäden ein großer Wirbel detektiert.

Mit Wollfäden ausgestatteter Motorkasten der FVA 29 kurz nach dem Start (Bild: FVA)

Mit Wollfäden ausgestatteter Motorkasten der FVA 29 kurz nach dem Start (Bild: FVA)

Aus Stuttgart ist ein Duo Discus mit neuen Winglets nach Aalen geschleppt worden. Der Überführungsflug war für diese Konfiguration gleichzeitig der Erstflug. Auch die Nächsten zwei Flüge wurden in Verbindung mit Überprüfungsstarts erfolgreich durchgeführt.

Der Schreiberling im Aussendienst (Bild: Pünktchen)

Der Blogger (Atze;Berlin) im Aussendienst (Bild: Pünktchen)

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