Das Institut für Flugführung der TU Braunschweig beschäftigt sich mit Fragestellungen rund um die Unterstützung des Menschen beim Führen von Flugzeugen und Fahrzeugen sowie mit Projekten, die die hierbei gewonnenen Erkenntnisse in verwandten Themengebieten zur Anwendung bringen.

Neben den Arbeitsgebieten Air Traffic Management und Ortung/Navigation betreibt das Institut hierzu Forschungsflugzeuge und arbeitet in den Bereichen Flugversuch, Messtechnik und Sicherheit in der Allgemeinen Luftfahrt.

Wirbelschleppen sichtbar gemacht (Bild: IFF)

Wirbelschleppen sichtbar gemacht (Bild: IFF)

Am Idaflieg-Sommertreffen ist das Institut für Flugführung vor allem in den Bereichen Flugleistungsvermessung und Unterstützung bei der Durchführung des Flugeigenschaftsprogramms (Zachern) aktiv.

So fand die Entwicklung der sensorischen Methode zur Flugleistungsvermessung ab den späten 90er Jahren am Institut für Flugführung statt. Die Methode wurde seitdem mit dem Referenzflugzeug DG300/17 in etlichen Flugleistungsvermessungen angewendet und weiterentwickelt. Derzeit wird der Wechsel auf das künftige Referenzflugzeug Discus 2cDLR vorbereitet, dessen Definition, die Auswahl des Basisflugzeugs sowie die messtechnische Ausstattung von DLR und IFF gemeinsam umgesetzt wurden bzw. werden.

Die beiden heiligen Referenzflugzeuge

Die beiden heiligen Referenzflugzeuge (Bild: IFF)

Zur Unterstützung der Flugeigenschafts-Untersuchung ist das Institut vor Ort an den Einweisungsflügen fürs Zacher-Programm beteiligt, das 2011 von IFF und DLR den sich wandelnden Anforderungen angepasst wurde. Daneben besteht immer wieder mal die Beteiligung und Unterstützung von studentischen Sondermessprojekten aus den einzelnen Akafliegs bzw. die Durchführung von Untersuchungen zu Einzelaspekten der Weiterentwicklung der Verfahren zur Flugleistungsvermessung.

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