Das Wetter verfiel wieder in den alten Trott und gab sich vermindert viel Mühe uns zu helfen.
Zu fast schon christlichen, für Akaflieger trotzdem lebensfeindlichen, Zeiten gab es noch vorm Frühstück erste Flüge auf der D-39b sowie dem Twin III.
Dabei wurden bei der D-39b weitere Messwerte gesammelt und anschließend mit deren Auswertung begonnen.
Vor Halle 1 sammeln sich die Flieger (v.h.n.v. D-39b, Quintus, Mü 28) (Bild: Ingo)

Vor Halle 1 sammeln sich die Flieger (v.h.n.v. D-39b, Quintus, Mü 28) (Bild: Ingo)

Beim Twin III wurden nach dem frühen Start die Feuchtigkeitssensoren kalibriert. Weiterhin wurden im Laufe des Tages mit Bambis (München) Föhn die Fünf-Loch-Sonde kalibriert, welche dann kurz vor dem Abendbrot in einer Testfahrt auf dem Fischermobil (dem FischerTim (Berlin) sein Automobil) getestet wurde. Insgesamt hat sich bei den Jungs im vorletzten Zimmer die Bezeichnung des „hart frickelns“ für ihr Treiben inzwischen auch bei dem Rest der Idaflieg durchgesetzt.
"Frickel-Tec"-Kalibrierung einer Fünflochsonde: Nici (Belrin) zeigt wozu man Bambis (München) Föhn sinnvoll nutzen kann

„Frickel-Tec“-Kalibrierung einer Fünflochsonde: Nici (Berlin) zeigt wozu man Bambis (München) Föhn sinnvoll nutzen kann

Nach dem Frühstück wurde der Zacherbetrieb unter erschwerten Bedingungen bei recht starkem Wind aufgenommen. Unter den Zachereinweisern waren unter anderem auch wieder Struppi (IFF) und Ingo (LBA) dabei und halfen tatkräftig mit.
DLR-Start-Bus beim Zacherbetrieb (Bild: Lampe)

DLR-Start-Bus beim Zacherbetrieb (Bild: Lampe)

Perkoz beim Start (Bild: Lampe)

Perkoz zum Start für das Zachern (Bild: Lampe)

Blick auf den historischen Stadtkern von Nördlingen mit Rangierbahnhof und Tragfläche im Weg (Bild: Pünktchen)

Blick auf den historischen Stadtkern von Nördlingen mit Rangierbahnhof und Tragfläche im Weg (Bild: Pünktchen)

Einen besonders hohen Schlepp auf Flugfläche 95 (ca. 3km) bekam die Mü 28, welche für ihr Messprogramm ruhige Luft brauchte und deshalb über die Basis (Wolkenuntergrenze) geschleppt wurde. Mit einer Kamera wurde das Verhalten der Fäden aufgezeichnet um die Ablöseblase zu untersuchen. Außerdem wurde der stationäre Sackflug genauer betrachtet.
Die Wollfäden der Mü 28-Fläche zeigen dass die Strömung ablöst (Bild: Regine)

Die Wollfäden der Mü 28-Fläche zeigen dass die Strömung ablöst (Bild: Regine)

Keine erkennbare Ablöseblase konnte hingegen bei der SB 14 Rumpfunterseite ermittelt werden. In den folgenden Fügen soll an Stelle von Wollfäden nun in Anstrichbildern ermittelt werden ob es an der Unterseite des Rumpfes Optimierungsbedarf gibt.
Im Rahmen des Flugschülerprojekts der Slipuntersuchungen konnten einige Flüge erfolgreich durchgeführt werden. Problematisch stellte sich heraus, dass die Flughöhe beim Seitengleitflug doch recht schnell dezimiert wird.
Der Duo Discus mit den neuen Winglets aus Stuttgart wurde bis 180 km/h freigeflogen. Hierfür wurde in 10er- Schritten die Geschwindigkeit erhöht und jeweils die Eigenschwingung mithilfe des Seitenruders angeregt.
B IV (Bravo 4) aus Stuttgart (Bild: Bier)

BIV (Bravo 4) aus Stuttgart (Bild: Bier)

Für das Projekt der Stuttgarter mit ihrer fs31 sollte die selbige gewogen werden. Leider gaben sich neben dem Wetter auch die Waagen nicht sonderlich Mühe sich anständig zu benehmen, sodass nach Alternativen gesucht werden musste. Aber für Akaflieger üblich wurde schnell eine Lösung gefunden und so brachte Joe (AH Stuttgart), den wir ja sowieso schon in angenehmer Erinnerung hatten (Übernahme der Bezahlung der Getränke eines Abends und Überführer der Bravo IV), abends neue Waagen vorbei während wir am Schlemmen waren.
Neben dem Flugbetrieb begannen die vorbereitenden Maßnahmen für den Vergleichsflug.
Abends verpackten wir dann nach den Flugzeugen auch alle Akaflieger in Fahrzeuge und nutzen den Ruhetag der hiesigen Wirtschaft um nach Ellwangen in das Gasthaus „Rose“ zu fahrne um dort den ehemaligen Bereibern der Flugplatzwirtschaft einen Besuch abzustatten. Dabei schafften wir endlich einmal das, was  uns die drei Wochen im letzten Jahr nie gelungen ist: Die richtige Anzahl an hungrigen Mäulern zu melden. Das gelang aber auch nur, weil 2-3 Leute unangemeldet dazustießen. Man kann jedem nur warm ans Herz legen dort einmal vorbeizuschauen. Wie auch vorher gewann (wie immer) die Küche und am Ende blieben leider leckere Käsespätzle übrig. Wohlgenährt und zufrieden traten wir wieder den Heimweg an.

Am Ende des Abendbrotes bleib nicht viel übrig (Bild: Ingo)

Am Ende des Abendbrotes bleib nicht viel übrig (Bild: Ingo)

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