Der Tag begann mit einem wirkungsvolleren Wecken als der letzte. So konnten sich einige freudig umdrehen und nach dem Wecken sagen: „schön ich muss nicht raus und kann weiter pennen“. Aber lieber es werden zu viele geweckt als zu wenige.
Milchholen bei der MIlchbäuerin schließt auch das Kälbergucken mit ein (Bild: Baldu)

Milchholen bei der Milchbäuerin schließt auch das Kälbergucken mit ein (Bild: Baldu)

Drei Sets des Vergleichfluges konnten geflogen werden. Es trat der Duo Discus T gegen ihre Heiligkeit, die DG an. Beide konnten überzeugen und am Ende waren 99 verwertbare Bilder im Kasten. Die Lernkurve bei der Mannschaft ist immer noch steil.
Die geraden Spitzen des Duo bei der Vermessung (Bild: Atze)

Die geraden Spitzen des Duo Discus T (Bravo IV) bei der Vermessung (Bild: Atze)

Die neuen Winglets am Bravo IV (Bild: Atze)

Die neuen Winglets am Bravo IV (Duo Discus T) (Bild: Atze)

Konzentrierter Mr. Bean (Bild: Atze)

Konzentrierter Mr. Bean (Bild: Atze)

Die Reaktion auf: "Lächel mal!" (Bild: Atze))

Die Reaktion auf: „Lächel mal!“ (Bild: Atze)

Eines der verwertbaren Bilder (Bild: DLR)

Eines der verwertbaren Bilder (Bild: DLR)

Zwischen dem Messverband gingen auch wieder Starts der Messprojekte raus. Die ASW 28 der Aachener flog in zwei Konfigurationen Höhenstufen. Die nach der ersten Auswertung an sich plausiblen Werte ergeben allerdings für die Konfiguration mit geschlossenen Motorklappen eine Gleitzahl von 30, was für diesen Flieger dann doch etwas wenig erscheint. Die Fehlersuche läuft auf Hochtouren.
Die K.I.F.F.E.R. (Konfetti Indicated Fluid Flow Experimental Research) kamen nach einem weiteren Flug zu dem Schluss, dass auch mehr Konfetti nicht viel besser zu sehen ist. Die Kamera die eine Halbspannweite vom Geschehen entfernt angebracht war konnte kaum verwertbare Bilder aufzeichnen. Ob noch mehr Konfetti oder aber größere Stückchen zu besseren Bildern führen. wird nun diskutiert.
Konfettibomben bereit zum Auslösen (Bild: Aachen)

Konfettibomben bereit zum Auslösen (Bild: Aachen)

Die Turbinen Tausend/ DG 1000 Turbine/ AK 9 flog mehr oder minder erfolgreich. Im Höhenstufenverfahren sollte die optimale Geschwindigkeit für den Steigflug mit Turbine ermittelt werden. Es konnten „Steigwerte im oberen zweistelligen Zentimeterbereich“ (Welle- Karlsruhe) registriert werden. Weitere Optimierung ist geplant.
Aufrüsten der DG Tausend Turbine (Bild: Atze)

Aufrüsten der DG Tausend Turbine (Bild: Atze)

Der neue Ejektor der AK-9

Der neue Ejektor der AK-9

In zwei Flügen wurde die AK-8 auf Flattern untersucht. Zuerst mit und später ohne Wasserbalast. Bei einer zugelassenen Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h konnte bis 305 km/h kein Flattern angeregt werden. Dabei hat die AK-8 bei einer Flugdauer von 18 Minuten, im Schlepp 3000 m erreicht und eben diese Höhe auch wieder vernichtet. Das ergibt eine spektakuäre durchschnittliche Vertikalgeschwindigkeit von 4,5m/s.
Die Ak-8 hat sich zwar stets bemüht, doch sie flattert einfach nicht. (Bild: ChiMaLa)

Die Ak-8 hat sich zwar stets bemüht, doch sie flattert einfach nicht. (Bild: ChiMaLa)

Bei dem Team um Claas (Braunschweig) und die SB 14 wäre es fast zu einem Flug gekommen. Ein weiteres Set an Wingtips konnte appliziert werden. Sonst haben die Vorbereitungen für die nächsten Tage zu viel Zeit gekostet. Mit den großen „Ohren“ konnten zwei Zacherprotokolle abgeschlossen werden. Diese Piloten werden die 14 jetzt mit den anderen Winglets zachern.
Der Twin III startete mit Nasenmast. Die Tendenz der ermittelten Werte war korrekt, allerdings muss noch ein auftretender Offset der Aufzeichnung abgestellt werden. Vor dem nächsten Flug soll erst die Analyse der gewonnen Daten beendet werden. Grundsätzlich sind jetzt verwendbare Kalibrierkurven für die verbauten Sensoren vorhanden. Der mit dem Messaufbau ermittelte Temp (Temperatur und Feuchtigkeit über der Höhe aufgetragen) passt gut zu dem, der von der nächsten Wetterstation in Stuttgart herausgegeben wurde.
Der Twin wird hinterm Schlacro zum Messflug geschleppt (Bild: Anwärter)

Der Twin wird hinterm Schlacro zum Messflug geschleppt (Bild: Anwärter)

Die Fotogrametrie wird immer weiter verfeinert. Das am Morgen gesammelte Material wird genutzt um die Routine bzw. deren Werte zu validieren. Über den Tag wurden wieder „Stuhlproben“ genommen und der Z-Faktor wird weiter eingegrenzt. Ein zu Beginn der Programmierung scherzhaft in die Runde geworfene Vorschlag einfach Pi zu nehmen ist inzwischen gar nicht mehr soweit entfernt von der Umsetzung. Es bleibt interessant.
Vergleichsflugsimulator; Die Stuhlprobe. zwei Messflugzeuge und der Horizont sind deutlich zu sehen (Bild: Atze)

Vergleichsflugsimulator; die Stuhlprobe. Zwei Messflugzeuge und der Horizont in Form der Mauer sind deutlich zu sehen (Bild: Atze)

Die Münchener Acro-Crew ließ den Swift vier Mal in die Luft und die Höhe ab-Turnen. Somit ist der Swift fast durch mit den Messungen. Es fehlt nur noch ein Flug. Parallel läuft die Auswertung. Dabei ist interessant dass das Profil von Fox und Swift die gleichen sind, der Swift allerdings durch seine geringere Spannweite größere Rollraten zulässt. Die beim Fox ermittelte Ablöseblase braucht also nicht extra untersucht werden.
Kunstflug für die Wissenschaft (Bild: Iceman)

Kunstflug für die Wissenschaft (Bild: Iceman)

Swift mit Kamera und Wollfäden für den Messflug ausgestattet (Bild: München)

Swift mit Kamera und Wollfäden für den Messflug ausgestattet (Bild: München)

Vom Slip-Team wurde der Duo auf seine Eigenschaften im Slip untersucht. Durch die Abreise von Murks den betreuenden Fluglehrer steht das Team jetzt vor einer personellen Umstrukturierung.
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