Wieder einmal fiel der frühe Messbetrieb aus; Diesmal wegen Nebel. Bis weit nach dem Frühstück war das Ende der Piste nicht sichtbar.
Nebel (Bild: Kai)

Nebel (Bild: Kai)

Nachdem der Nebel dann langsam verschwand wurde das Wetter an sich für den August typisch, aber für unsere diesjährigen Erfahrungen geradezu bombastisch.
Sonne und Temperaturen über den sonst gefühlten 10 Grad.
Nachdem der Zacherbetrieb nur schleppend begann, wurde neben dem Zachern auch wieder der Twin III mit Nasenmast geflogen. Mit an Bord war der Laptop des Bloggers- mitsamt allen Bildern und Daten zum Blog. Aber er kam ja heil wieder unten an. Die Messkarte lief unproblematisch. Nachdem man die Kabel der Fünflochsonde richtig herum anschloss, konnte man die Fahrt auch im Geradeausflug und nicht nur beim Schieben messen.
Twin III mit Anstecknase (Bild: Kai)

Twin III mit Anstecknase (Bild: Kai)

Parallel dazu wurde der Trudelschirm der AK-8 gepackt und getestet. Hierfür wurde die AK-8 am Boden verankert und anschließend von der VE angepustet.
Wie der Schirm zu Packen ist wurde nun ermittelt und wenn der Motorflieger, der Wind macht auch gerade vor der AK-8 steht und nicht vorbei bläst, dann klappt das Auslösen auch wie gewünscht.
Trudelkomforte mit Trudelschirm (Bild: ChiMaLa)

Trudelkomforte mit Trudelschirm (Bild: ChiMaLa)

Endtüddern nach dem ersten Fehlversuch- hier steht die VE noch genau vor der AK-8 (BIld: ChiMaLa)

Endtüddern nach dem ersten Fehlversuch- hier steht die VE noch genau vor der AK-8 (BIld: ChiMaLa)

Der Quintus wurde wieder geschwungen. Seitdem haben Kai und Quasi mit blauen Flecken übersäte Kniee.
Quasi (AH Stuttgart) verschnauft vorm Flug (Bild: Ingo)

Quasi (AH Stuttgart) verschnauft vorm Flug (Bild: Ingo)

Bei der Auswertung der Fotos zur Flugleistungsvermessung Streuen die Werte, nach den einzelnen Konfigurationen sortiert, inzwischen deutlich weniger. Die vollständige Auswertung wird noch länger dauern, aber grundsätzlich steht das Gerüst. Auf diesem Gebiet wurden große Fortschritte gemacht.
Die wieder angereiste fs31 konnte auch wieder Messflüge verzeichnen. Die Datenaufzeichnung funktionierte gut und diesmal fand die fs31 nach den erfolgreichen Messungen auch wieder ihren Weg zum Flugplatz zurück.
Im Schlepp vor dem Messflug der fs31 (Bild: Schlumpf))

Im Schlepp vor dem Messflug der fs31 (Bild: Schlumpf))

Der Stuttgarter Duo Discus (Bravo IV) erhielt zum Zwecke der Grenzschichtuntersuchung mittels Anstrichbild eine einseitig blaue Bemalung des Winglets. Eine Ablöseblase konnte sichtbar gemacht werden und soll mittels Zackenband verhindert werden.
Joe und das angemalte Winglet (Bild: Lumpi)

Joe und das angemalte Winglet (Bild: Lumpi)

Da der geplante Messflug der DG 1000 Tubine am Morgen nicht stattfinden konnte, wurde dieser kurz vor Flugbetriebsende nachgeholt. In einem Flug wurde bei verschiedenen Drehzahlen und Geschwindigkeiten im Höhenstufenverfahren die Steigleistung ermittelt. Außerdem wurden zwei hohe Überflüge zur Schallmessung durchgeführt.
Zwei Jets am Platz: Apis Jet (in der Luft) und die Turbinen Tausend (Bild: Ingo)

Zwei Jets am Platz: Apis Jet (in der Luft) und die Turbinen Tausend (Bild: Ingo)

Nicht ganz im Rahmen des Idaflieg Sommertreffens, aber dennoch erwähnenswert, wurde der APISJet vom LBA (Melone und Ingo) nachgeflogen. Soweit lief alles gut und funktionierte wie gewünscht. Mit dem eingebauten Strahltriebwerk ist ein messbarer Höhengewinn zu verzeichnen.
APIS Jet- sichtbar der Lufteinlass unterm Cockpit und die Klappe der Austrittsdüse hinterm Fahrwerk (Bild: Ingo)

APIS Jet- sichtbar der Lufteinlass unterm Cockpit und die Klappe der Austrittsdüse hinterm Fahrwerk (Bild: Ingo)

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